Rasenmäher - eine nützliche Erfindung Hinter der Bezeichnung Rasenmäher verbirgt sich ein Gartengerät, mit dessen Hilfe man den Rasen mähen kann.
Man unterscheidet folgende Arten des Gerätes: 1. Zunächst gibt es die Spindelmäher, diese haben den Vorteil, dass man mit ihnen sehr exakt arbeiten kann, jedoch ist die Flächenleistung im Vergleich recht gering.
2. Des Weiteren gibt es die Balkenmäher, auch diese verfügen über eine exakte Schnittleistung, jedoch nur über eine mittlere Flächenleistung.
3. Dann gibt es noch den Sichelmäher, dessen Schnitt ist vergleichsweise ungenau, er verfügt jedoch über eine hohe Flächenleistung.
Geschichtlicher Hintergrund der Rasenmäher Eine andersartige Form der Gartenkunst verbreitete sich bereits im 18. Jahrhundert in England, es beinhaltete die intensiv gepflegten Gärten im Schlossumfeld. Etwas später breitete sich dies auch in Europa aus. es war ein enorm großer Aufwand, die großen Parks mit der Sense zu mähen. Beispieslweise benötigte man stets 50 Mitarbeiter im Park von Blenheim Palace in England, die täglich mit dem Mähen des Rasens beschäftigt waren. Zudem breiteten sich auch Sportarten wie beispielsweise Rugby, Fußball oder auch Croquet aus, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuten und auch gepflegte Rasen benötigten. Schließlich wurde das erste Patent eines Rasenmähers 1830 angemeldet, 1832 wurde dies von der Firma Ransomes aufgekauft und die Produktion begann. 1902 wurde der erste Rasenmäher entwickelt, der durch einen Motor betrieben wurde. Heute gibt es schätzungsweise 800 unterschiedliche Typen, die von über 50 Herstellern angeboten werden.