Gartenhäcksler dienen dazu, bei der Gartenarbeit angefallenes Schnittgut zu zerkleinern. Das Häckselgut kann dann zum Mulchen verwendet werden. Im Falle der Entsorgung nimmt es deutlich weniger Platz ein und reduziert dadurch anfallende Entsorgungskosten. Die am Markt befindlichen Häcksler für den Privatgebrauch lassen sich grob in zwei Kategorien aufteilen: Messerhäcksler und Walzenhäcksler.
Messerhäcksler Bei diesem Typ Häcksler treibt ein Motor die Messerscheibe an, die auf einer vertikal gelagerten Welle sitzt. Oft sitzt oberhalb der Messerscheibe ein Block mit diagonal ausgerichteten Schlagmessern, die das grobe Schnittgut zunächst in kleinere Stücke zerschlagen. Das fertige Häckselgut ist sehr fein. Konstruktionsbedingt neigen Messerhäcksler dazu, bei Überladung zu blockieren. Sie müssen dann meist geöffnet werden, um die Blockierung zu lösen. Durch die sehr hohe Motordrehzahl sind diese Geräte sehr laut. Die Messer müssen regelmäßig geschärft werden. Geräte mit höherer Motorleistung blockieren seltener, für Motorleistungen ab 3000W muss ein Starkstromanschluss (400V) vorhanden sein.
Walzenhäcksler Anstatt einer Messerscheibe kommt bei diesem Häcksler eine Walze zum Einsatz, die einem Zahnrad mit scharfen Zähnen ähnelt. Die Walze zieht das Schnittgut selbsttätig an. Es wird dann an einer Andruckplatte an der Gehäusewand zerquetscht und geschnitten. Das fertige Häckselgut ist relativ grob, da die Walze nur im Abstand der Walzenmesser Schnitte setzen kann. Durch die niedrige Motordrehzahl sind diese Geräte sehr leise. Die Walzenmesser müssen nicht geschärft werden, nur der Abstand der Andruckplatte muss nachgestellt werden. Walzenhäcksler eignen sich sehr gut für grobes Schnittgut, da die Verarbeitungsgeschwindigkeit konstant ist. Sie besitzen einen Rückwärtsgang um eventuelle Blockierungen aufzuheben. Markenhersteller und Ihre Produkte: ATIKA Gartenhäcksler |